1) Übe ich Kritik an meinem IST-Zustand?
Gemeint ist der Eindruck, dass irgendetwas anders sein muss, als es ist, damit ich dies oder jenes (machen oder sein) )kann.
2) Kämpfe ich gegen einen IST-Zustand?
Solange ich versuche eine bestehende Lebenssituation zu bekämpfen, kann sich nichts verändern. Angriff erzeugt Gegenwehr.
3)Verurteile ich andere Menschen oder Situationen, mit denen Andere umgehen? Werte ich sie ab? Das bedeutet eine Negativladung des elektromagnetischen Energiesystems (unserer Essenz, mit der auch Akupunktur arbeitet).
4)Verharre ich in negativen Gefühlen, äußere ich diese Gefühle patzig, verletzend oder einfach unbemerkt? Begehe ich Handlungen, die auf negativen (im Sinne von engen, ängstlichen) Gedanken und Gefühlen beruhen? Negative Gefühle und Gedanken kommen, daran lässt sich nicht viel ändern und muss auch nichts geändert werden. Sie sind einfach da, Im Körper-Geist-System gespeichert, auch im sogenannten Äther oder Kollektiv. Der Unterschied ist der, wie ich mit ihnen umgehe, wofür ich mich entscheide. Meistens muss ich mir dazu etwas bewusst machen, z.B. diese 6 Ursachen für Energieblockaden. Oder meine Motivation, warum ich mich eigentlich bewusst entwickeln will.
5) Schuldgefühle sind gemeine und manchmal schwer erkennbare Energiefresser. Wofür fühle ich mich schuldig? Wem gebe ich Schuld an einer unguten Situation?
Es kann auch sein, dass man einfach nicht vergeben kann und immer wieder im inneren Monolog jemandem oder einer längst vergangenen Situation die Schuld am eigenen, als unteroptimal empfundenen IST-Zustand zuspricht. Fühle ich mich selber schuldig an irgendetwas, mache ich mich selbst nieder und schäme mich womöglich noch dafür. Ein Teufelskreislauf, aus dem man oft schwer ausbrechen kann. Lösungsansatz ist das Verzeiehen. Dazu mehr an anderer Stelle.
6) Die Brigade der Ängste: Habe ich Angst zu versagen, vor Misserfolg, vor Fehlern, vor Liebesverlust, vor Mangel an... ?
Das, wofor man Angst hat, erzeugt Blockaden im Energiesystem. Diese dominieren sogar oft die Schwingung des Menschen, was genau das manifestiert, wofor sie Angst haben, denn die Angst teilt sich mit, wird gesendet. Beim Empfänger erzeugt sie entweder auch Angst oder eine Art Entfremdung, Unbehagen, das Gefühl, das der Kontakt einfach schwierig ist oder nicht funktioniert. Schon hat man sich das erschaffen, wofor man Angst hatte. Man wird nicht anerkannt oder verlassen.
Was man da tun kann?
Sich der Angst stellen, bewusst in sie hineingehen, sie sich und anderen eingestehen und mutig vorangehen.
Aber wie? Unterstützung
21.6.11 Zum zwischenmenschlichen Bezug erwachen (sich dessen bewusst werden)
Wir beeinflussen uns alle auf unzählige Art und Weise, sichtbar und auf unsichtbare Weise.
Wir sind alle miteinander auf den subtileren Energieebenen verwoben. Das sagen die Mystiker jeder Tradition und es ist direkt zu erfahren, folgt man ihren Prämissen und lässt sich ernsthaft auf eine Praxis ein.
Wenn man diesen Zusammenhang des "interconnected-seins" sieht, erfährt oder spürt, kann man auch die Feststellung formulieren, dass mein Leben nicht wirklich nur meines ist, da gibt es keine Trennung mehr. Ich kann also nicht mehr nur tun oder lassen, was ich will.
Wenn alle unserer Taten und Aktionen andere beeinflussen, dann haben wir eine Verantwortung darüber, was wir in unserem Leben machen, den Anderen und dem größeren Ganzen gegenüber.
Indem ich die Wahl treffe, mich bewusst zu entwickeln und mein Bestes anzupeilen, kann ich, und auch Du!, die Anderen - wie Familie, Freunde, aber auch Unbekannte und letztlich sogar die Welt - von den negativen Auswirkungen meiner Egozentriertheit (der Ignoranz, Selbstzusammenziehung, Enge durch Angst etc.) befreien.
Selbst Coaching
1) Wie verändert diese Perspektive die Art und Weise, wie ich auf mein Leben schaue?
2) Denke an eine oder mehrere Bereiche Deines Lebens, die Du ändern wolltest. Wie verändert diese Perspektive Deine Beziehung zu diesen Lebensbereichen, von denen Du weißt, dass Du sie ändern musst?
3) Denke einmal an eine oder mehrere Widerstände, die dabei aufgekommen sind, als Du etwas verändern wolltest.
Wie ändert diese Perspektive Deine Beziehung zum Widerstand, zum Ego?
4) Wie verändert sich Deine Beziehung zu Deinem eigenen spirituellen Weg und Deiner Praxis?
5) Was müsstest Du loslassen, um in dieser Perspektive und Motivation zu bleiben? Was müsstest Du dafür annehmen?
11.5.11 Die 3 inneren 'magischen Pillen' eines erfüllten Lebens
(inspiriert durch den amerk. Coach T. Patten)
Die tägliche innere Übung Nr.1 — Gewahrsein: Die Kraft im Herzen unserer Intelligenz
• Untersuche innerlich und praktiziere, wie du jederzeit in den Ozean des gefühlten Gewahrseins hineinrelaxen kannst und verweile darin zunehmend länger.
• Segle bewusst - mit Vertrauen der Richtigkeit dessen, was ist und was sich gerade entwickelt - durch die Höhen und Tiefen deines Lebens. Dies wird dich in eine Klarheit entlassen, die alle Extreme aushalten und kompensieren kann.
• 'Stöpsel dich in den Ursprung grenzenloser Kreativität ein', den unsere am meisten gefeierten Künstler als den Jungbrunnen ihrer Inspirationen und besten Ideen sehen.
Übung Nr. 2 – Aktion: Die Kraft im Moment der Wahl
• Sei standhaft und finde Mut zu einer freien kreativen Beziehung, auch wenn du Unbehagen spürst. Dies erlaubt Dir, alte ungesunde Gewohnheiten und Muster zu revidieren
• Schließe Freundschaft mit deiner Verletztheit und Verletzlichkeit. Finde eine Gangart damit, die deine Kapazität erhöht, für dich selbst zu stehen, für deine Werte und auch für die jener, die du liebst..
• Entdecke, wie kleine Entscheidungen, die du treffen kannst und mehrmals bewusst triffst, fast ohne Anstrengung ungeahnte aber bemerkenswerte Chancen entstehen lassen.
Übung Nr.3 — Vertrauen: Die Kraft im Zentrum von Gefühl
• Erlaube dir, dem Gefühl von Liebe zu vertrauen, so sehr, dass es dein Leben durchdringt, lass damit Vertrauen und Authentizität, die bisher Widerstand auslösten, stärker werden.
• Fühle weiter und tiefer, nimm Dir dazu Zeit, alleine sitzend, fühle auch durch den Schmerz, das innere Zusammenziehen und den Widerstand hindurch, bis zu einer Zone von Verletzlichkeit, die wir eigentlich lieber vermeiden, die aber der Boden der Kraft ist.
• Nähre beide Seiten von echtem Mitgefühl (Liebe und Schmerz)—beginne mit einer weichen, und dennoch klaren und intelligenten Art von Fürsorge für dich selbst und dehne sie anschließend aus - in immer größere Kreise anderer Menschen, in die Welt hinein.
*hier gehts zum Feedback-Formular - freue mich auf Ihre Meinung und Ideen.
vom 24.3.11 So viel wackelt innerhalb einer Woche
Erdbeben in verschiedenen Teilen der Welt, eine Tsunami Welle höher als jede Expertenrechnng, nukleare Wolke und Krieg südlich von Europa.
Was kommt als Nächstes, fragen sich viele nervös und ausgebrannt.
Vielleicht ist es nützlich das Thema Balance der weibliche und männliche Qualitäten neu zu betrachten, dachte ich mir, als mein Freund gestern das Thema ansprach, als ich über mein Traumerleben sprach, das ich in jener Nacht des Bebens während meiner Tage in den Bergen hatte. Vom Beben selbst erfuhr ich erst 5 Tage später. Bis dahin konnte ich mir den seltsam intensiven und bei vollem Bewusstsein erlebten Traum nicht erklären, versuchte es, dabei viel zu persönlich interpretierend. Ich wurde durchs All geschleudert und spürte Entsetzen, die Frage nach einem kollektiven Schicksal stand im Raum. Mein Freund meinte nun, luzides Träumen (Träumen bei Bewusstsein) sei nach einem tibetischen Lama eine sehr männliche Angelegenheit, weil man lenkt und aus der Distanz beobachtet. Ich müsste aber auch gleichzeitig weibliche Offenheit gehabt haben, um das alles überhaupt einzulassen und zu spüren, meinte er weiter. Ja ich war schon immer ein Schwamm, Krebs Aszendent eben.
Und nun, paar Tage später, nachdem kaum noch über Japan berichtet wird, mal abgesehen davon, dass ich jetzt eine 5 - tägige Newspause einlegen werde, scheint mir, das sich durch diesen Schock global und kollektiv ganz schon etwas tut. Einmal in Sachen Mitgefühl, echtem Mitfühlen meine ich, dass Andere als genauso (wichtig), wie sich Selbst wahrnimmt. Es ist aber kein rosa-verweichlichtes Mitfühlen oder Bedauern, sondern eines, das weiß, dass es jetzt darauf ankommt, männlich stark zu sein, den Fokus zu halten und nicht abzugleiten ins „Verlorensein“. Diese Kraft des Mitfühlens, die sich zeigt, wenn wir dem Grauen nicht ausweichen, sondern es zulassen, es erleben, wie es sich anfühlt, es in uns zu spüren, hat dann aber auch gleich beide Qualitäten: diese starke und disziplinierte männliche Energie, es zu ertragen und dabei bewusst zu bleiben, sich nicht abzuwenden, aber eben auch eine weibliche nährende Kraft, dieses Betroffen-Sein und etwas tun oder beitragen wollen.
Wir dürfen uns aber auch nicht auf den Nachrichten und Ereignissen festbeißen und den Meinungen, die darüber im Umlauf sind, sondern versuchen, auch wieder in den Bewusstseinsraum zurückkehren, aus dem heraus alles Wahrgenommene auftaucht und in dem auch ein Gefühl von ‚alles ist so, wie es sein soll’ und ‚ich bin bereit’ oder ‚dies ist eine Chance für etwas, das kommen will’. Und dieser Prozess des Erlebens bringt es auch mit sich, neutral zu bleiben oder zu werden und eben nicht zu lauten Bewertungen darüber zu kommen, was getan werden sollte und muss und wer Schuld hat usw. Ich meine hier auch die Lybien Angelegenheit und Frau Merkels Enthaltung, womit sie sich aus einem konventionellen schwarz-weiß Denken heraushebt, dass Konsequenz fordert. Meines Erachtens ist diese Art von Konsequenz ein veraltetes Denkmuster. Man kann sehr wohl gegen etwas sein und sich dennoch kriegerischer Handlungen enthalten. Diese Neutralität ist wichtig, weil wir allein schon in unseren Gedanken enorme Wellen von Disharmonie im kollektiven Bewusstseinfluidum schaffen, was Gefühle von Stress, Druck und Angst vermehrt. Eine höherschwingende Form von Teilnahme ist kraftvoll und verantwortlich und identifiziert sich gerade nicht mit dem kollektiven Impuls von Gewalt, Schuld und Kontrolle, weil er auf derselben Ebene schwingt wie das Grauen und dort nicht zu lösen ist. Dazu Gehören auch Gedanken von Sympathie und Mitleid. Höherschwingende Gedankenformen strecken sich in Richtung Kreation, „was ist möglich“, umarmen dabei aber auch jene in Not und Bedarf, stärken damit das kollektive Feld durch Gedanken von ermächtigendem Beistand, Potential und Frieden.
Mag für einen polarisierten Verstand seltsam klingen, vielleicht Empörung heraufbeschwören; dieser losgelöste Beistand. Vielleicht erscheint er auch nicht nur inkonsequent, sondern kalt und abgehoben. Aber das ist er nicht. Er ist vielmehr so umarmend, dass er Gegensätze umfassen kann, wie „das Klatschen der einen Hand“. Um es zu hören zu können, braucht es die Verwandlung und gefühlsmäßige Integration des kollektiven Schattens der Schuld und des Feindbildes, und damit beginnt man, wie immer, am besten bei sich selbst, wo man Leiden und Ungewissheit als einen Weg zu akzeptieren beginnt, der über die Gegensätze zur Ganzheit führt.
Im Umarmen der Gegensätze sind wir mit unserer inneren Quelle verbunden und damit weniger anfällig für die schwächenden Einflüsse, die äußere Ereignisse auf uns haben. Dinge, die uns vor kurzem noch umgehauen haben, tun das nicht mehr so heftig, oder zumindest können wir uns schneller wieder einkriegen, aber eben nicht durch weggucken oder abstumpfen, wie wir es im alten Bewusstsein gemacht haben. Mich erinnert das auch an Buddhas Aussage: in der Welt sein, aber nicht von der Welt sein. Ich glaube, im neuen Paradigma ist dieses mit der Quelle verbunden sein, mit dem Bewusstseinsraum jenseits der Gegensätze, ganz wichtig, um jene Art von mitfühlendem Beistand zu entwickeln. Der ist es, der neue Strukturen von Frieden, Gerechtigkeit, Sinn und Freude in die Welt holt. Eigentlich ist dieser mitfühlende Beistand eine Art Basis dafür, eine neue Erde zu kreieren. Er ist an sich schon für den, den in ihn eintritt, erdend, und irgendwie ist es auch, wie im Zentrum eines Hurrikanes zu verweilen, bemüht um eine Balance auf neuer Ebene.
23.2.2011 Krise als Möglichkeit, die eigene Berufung zu finden
Berufung ist so ein Wort. Was bedeutet es eigentlich?
Für mich heißt Berufung, etwas tun, das man mit Freude tut, gut kann und damit der Gesellschaft bzw. der Entwicklungsmöglichkeit innerhalb von Gesellschaft und Kultur dient. Es hat auch etwas damit zu tun, seinen Platz innerhalb des Ganzen einzunehmen und sein eigenes und in dem Sinne tatsächlich einzigartiges Potenzial zum Ausdruck zu bringen.
Dazu muss man sich seines Potentials erst einmal bewusst werden, bevor sich die Frage der Berufung stellt. Vorher belächelt man vielleicht diese Wort einzigartig, es enthüllt sich einem nicht, oder klingt nach Größenwahn.
In unserer schnelllebigen Zeit, in der Stress und Rennerei herrschen, setzt man sich nicht mehr einfach so wie Buddha einst unter einen Baum, um sich zu finden.
Und doch hat spirituelle Selbstverwirklichung meines Erachtens viel mit der Frage nach dem Sinn und der Berufung zu tun. So ging es mir jedenfalls damit.
Stellen Sie vielleicht auch fest, dass Sie kaum noch Zeit haben für das Wesentliche?
Viel wertvolle Lebensenergie verbraucht sich schon tagtäglich mit den B-C-D Energien, die für
B = Bin ich ok? ;
C = Chronos, die Zeit und
D = Durchführung stehen.
Und wie lang ist schon mein Leben? Wie viel Zeit bleibt mir noch, all das in die Welt zu bringen, was ich als meine Berufung oder Bestimmung spüre? Ganz tief in mir, eher wie ein Drang oder einen kreativen Impuls. Gebe ich ihm keinen Raum, fühlt es sich an, als staue sich etwas auf. Ich bin verärgert, gereizt, schlapp oder deprimäßig drauf. Viele Krankheiten entstehen hier.
Neben den A-Energien, wie automatischen Körperfunktionen, verbrauchen wir viel Energie damit uns B zu fragen, ob wir ok sind im Vergleich mit den Anderen, dem (Arbeits)Umfeld. Es ist ein ständiges Abschätzen, Bewerten und Bemühen. Außerdem ( C ) haben wir so viel um die Ohren, dass oft die Zeit knapp wird. Da kommt einiges zu kurz, wie Durchatmen, Relaxen, Zeitlosigkeit erleben. Und schließlich geht auch viel Energie und Zeit drauf, wenn wir dabei sind, unsere Vorhaben durchzuführen ( D ). Das ist sowohl die tägliche Arbeit, on nun geliebt oder nicht, als auch alle andere Projekte, Notwendigkeiten und Tätigkeiten, die wir ausführen, um (möglichst gut) zu leben.
Oft bleibt wenig oder sogar kein Raum für die E – Energien (für Evolution), die eigentlich interessanten, aus denen wir auftanken, uns erweitern, inspirieren und damit das Leben an sich, die Kultur und Gesellschaft entwickeln.
Mit zum Thema der C – Energien gehören die vielen Ereignisse in der Welt, in Natur & Wirtschaft, die unsere angstvollen Annahmen vom Weltuntergang zu bestätigen scheinen, den die Mayas übrigens auf 2012 datierten. Die sollen ein Volk gewesen sein mit noch unverstellten, seherischen Fähigkeiten und so manche Ihrer Vorhersehungen sind bereits eingetroffen.
Dass die jetzt schon deutlichen Veränderungen in unserer Welt noch schneller und drastischer werden, sieht wohl heute Jeder, auch wenn die meisten von uns immer noch so tun, als würde alles auf ewig so weitergehen, wie es immer war oder wie es eben gerade so vor sich geht. Es entspricht nun mal der menschlichen Natur, sich im Bekannten sicherer zu wähnen und Beunruhigendes auszublenden oder wegzurationalisieren, auch wenn 2012 -Szenarien drohen.
Das Thema Krise wird irgendwie immer komplexer: Finanz-, Wirtschafts- und Ölkrise, Klimawandel, wie wir ihn schon erleben. Kältere Winter, mehr Nässe, zunehmende Erdaktivität usw. Klimaerwärmung heißt auch, dass die unterirdischen Strömungen sich durch das Abschmelzen der Pole mit verändern, der Golfstrom z.B. anders fließt, was zu den kälteren Wintern in Europa und Nordamerika führt. Also kälter hier, Hitze und Dürre dort. Eigentlich genau das, was uns über all so erschrickt, die Extreme zwischen neu und alt, arm und reich, gut und böse. Ein extremer Klimawechsel zwischen Kalt- und Heißperioden, an die man sich schlecht anpassen kann. Besonders die Landwirtschaft ist betroffen und damit die Weltwirtschaft.
Eine Krise, wie wir sie gerade erleben, übt Druck aus, der aber auch oft nötig ist, um ein bestehendes System zu verändern. Wir spüren diesen Druck und für viele meiner Klienten ist Berufung nicht mehr nur etwas, was Freude bereitet und ihnen selbst und ein paar Konsumenten gut tut, sondern etwas, was diesen weltweiten Prozessen irgendwie auch Rechnung trägt.
Wie ich oben schon sagte, Berufung hat eben auch damit zu tun, wie ich meinen Platz im Ganzen einnehme. Da muss man auch gucken, was ist mit dem Ganzen jetzt eigentlich los und wo es hin will, hin kann. Wo ist ein Weg?
Wir sehen, dass Ganze ist kurz vor dem Kollaps und es liegt in unserer Hand, eine neue Richtung einzuschlagen und in die Welt zu bringen. Machen wir so weiter wie bisher, ist jedenfalls der Kollaps nicht mehr weit weg.
Wir brauchen einen neuen Menschen und ein Bewusstsein, das Zusammenhänge sieht, dass das Entstandene als wertvoll ansieht und bedingungslos optimistisch ist in Bezug darauf, was wir alle zusammen und jeder Einzelne im Entwickeln seiner eigenen Berufung tun kann, damit wir uns tatsächlich weiter entwickeln und nicht zurückfallen in Chaos und in Überlebenskampf.
Es bedarf heller und mutiger Geister, die eine klare Vision vor Augen haben und auch so weit in subtilen und non-dualen Welten zuhause sind, dass sie sich von den unüberbrückbar scheinenden Gegensätzen einer polarisierten Welt nicht mehr erschrecken und versklaven lassen. Menschen, die spirituell erwachen und sich fragen, wer sie wirklich sind und was sie tun können, um ihre Berufung, also das, wofür Sie sozusagen in die Welt be-rufen wurden, entweder zu verwirklichen oder erst einmal zu finden.
Interesse an einem persönlichen Berufungs Coaching?
Dazu braucht es eine Perspektive, die nicht nur vordergründig auf die materielle Welt und das darin eingeschlossene kleine Ego schaut, sondern das Prinzip Geist als höchste Ebene empfindet.
Was kann ich also tun, um den Anbruch des neuen Bewusstseins voranzutreiben, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Ich bin in keiner wichtigen Position, kein Forscher, kein Firmenchef, kein Lehrer. Was kann ich schon tun?
Da unser Bewusstsein kausaler Natur ist, muss man zunächst einen festen Entschluss fassen, wie zum Beispiel mich dieser Frage hier zu widmen und ggf. einen Berufungs-Coach aufzusuchen, der mit mir tiefer geht. Die Dinge werden sich darum herum einfinden. Man kann sich z.B. auch dazu entschließen, zunächst einmal darauf zu achten, nur noch Dinge zu sagen oder zu kaufen, die dem neuen Bewusstsein entsprechen. Man kann seine Gedanken und seine Wortwahl überprüfen und „upgraden". Und dann weitersehen, was das so in Erscheinung treten lässt.
Hat man erst einmal den festen Entschluss gefasst: weiß, was bzw. welche Richtung, welchen Geschmack man leben und erleben möchte, werden auch die entsprechenden Bücher, Menschen und Situationen auftauchen, eben weil die Aufmerksamkeit sich darauf hin ausrichtet. Es muss aber eine ernste und feste Entscheidung getroffen werden, die auf einer klaren Absicht beruht. Durch die Absicht werden auch Lösungen auftauchen. Diese sehen natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich aus.
Ebenso ist es wichtig, für Alternativen offen zu bleiben und Dinge in Betracht zu ziehen, die ganz außergewöhnlich sind, die wir normalerweise nie tun würden; denn, was einst neu und bahnbrechend war, ist inzwischen Durchschnitt und morgen schon Auslaufmodell. Zur Berufung braucht es auch Mut zur Originalität. Je mehr Sie wirklich Sie selbst sind und sich in Ihrer Einzigartigkeit zum Ausdruck bringen, desto wertvoller werden Sie für den evolutionären Prozess und die Gesellschaft.
27.1.2011 Aus dem Visionsuche - Camp in der Wüste
Ich sitze hier in ziemlich wilder Wildnis. Sand, vertrocknete Erde, Stille, Weite, ein paar Palmenoasen hier und dort. Ich habe mein Klo schon auserkören. Das aber an anderer Stelle.
Am ersten Tag lande ich nach relativ kurzem Weg auf einer Düne, allein, niemand weit und breit zu sehen und bemerke einen Haufen von Steinen. Alle wie zufällig dahingeworfen. Wie kommen die hier her? Wer das wohl gemacht hat? Allah?
Wie ich da so sitze, nicht weiß, was ich hier nun auf meiner Visionssuche wirklich machen soll, erinnern sie mich an all die vielen Teile meines Lebens, die irgendwie wie durcheinandergewirbelt, unverbunden herumlungern. Ich setze mich aufrecht hin und schaue, schaue, dass ich trotz meiner inneren Aufruhe entspannen kann.
Dann rührt sich etwas an mir und ich fange an die Steine einzusammeln, will einen Kraftplatz, ein Camp nur für mich, bauen, zusehen, ob sich hier was machen lässt, ob all die verschiedenen Aspekte meines Lebens nicht doch irgendwie zusammen gehören. So scheint es mir schon. Ich fange im Norden an, das ist da, wo die Wüstensonne gegenübersteht, es ist mein Startpunkt, ein mächtiger Stein kommt dorthin, dann geht es weiter, meine Kindheit, die Steine sind hier eher klein, erinnere mich nicht so richtig und da, plötzlich, ein gewaltiges Massiv, fast unübersteigbar, veilleicht sollte ich meine Visionssuche darauf richten? Aber es geht weiter und irgendwann lande ich im Süden, aber es ist nicht nur der Kreis, es tauchen auch Verbindungen zwischen Südwest und Nordost auf und plötzlich liegt meine Augenmerk nicht mehr auf den Bedeutungen, sondern ich füge die Teile nach Größe, Farbe und Eigenheit zusammen. Ungewöhnliche Formen entstehen hier in der Wüste, Brücken, Hölzer kommen auch dazu und dann gibt es da auch diesen Stein, zu dem ich tatsächlich noch 4 weitere Teile finde die ihn ganz machen. Das finde ich ganz bemerkenswert. Wie kam es überhaupt, dass er in diese Einzelteile zerbrach und warum sind seine Einzelteile hier in meinem Camp zu finden, während die anderen auch alle abgebrochen scheinen, aber keine Gegenstücke aufzufinden sind?
Während ich so herumhantiere und nicht bemerke wie die Zeit vergeht, auch schon längst vergessen habe, dass ich hier in der Wüste eigentlich meine Vision finden wollte, stellt sich mir die Frage:
Bin ich bereit zu sehen, was ich sehen kann und zu wissen, was ich weiß?
Ich lasse die Gedanken und Ideen weiter frei fließen sehe einige Fetzen aus meinem Leben und etwas, was mir früher einmal viel bedeutete, tauchen auf. Ich bin überrascht, wie relevant sich genau diese Tätigkeit von vor Jahren jetzt hier in der Wüste darstellt, als werfe sie neues Licht auf etwas, das ich als nutzlos, wenn auch spannend, aufgegeben hatte. Als füge sich eine Perle an die andere und eine wunderschöne Kette entsteht. Eine Perle trage ich am Hals.
Inzwischen ist es Abend geworden und ich starre der untergehenden Wüstensonne entgegen. Sie kommt auf mich zu, wird immer größer, Lichtkreise pulsieren. Sie kommt wirklich auf mich zu, ich bekomme Angst und blinzele, da ist sie wieder an ihrem Platz. Ich lausche weiter und als es doch ungemütlich kalt wird, gehe ich mit dem erfüllendem Gefühl ins Camp zurück, dass das Einzige, was ich nicht wieder vergessen will, das Lauschen ist, das Lauschen in die Weite und den Wind hinaus, der dabei ist, mir zu enthüllen, was ich irgendwie vergessen hatte.
8.12.2010
*Essentielle Lektionen für Menschen, die andere führen: (Quelle: Webcast von Shiftnetwork)
Wir müssen alle Ebenen der Pyramide menschlicher Entwicklung ansprechen und unsere Aufmerksamkeit darauf richten, zu höheren Ebenen vorzudringen: Überlebensbedürfnisse = Geld (Job), Erfolgsbedürfnisse = Anerkennung (Karriere), transformative Bedürfnisse = Bedeutung (Berufung). Wenn wir Jobs in unsere Berufungen verwandeln können, macht das einen großen Unterschied.
Das Allererste, was ein ‘Anführer’ zu tun hat, ist die Angst zu beseitigen, die so schrecklich ansteckend ist. Dies gilt im Besonderen in Rezessionszeiten wie heute. Die Angst kann ganze Firmen lahmlegen und jegliche Kreativität bei den Angestellten.
Loyalität ist der größte Vorzug, den eine Firma gegenüber seinen Mitbewerbern haben kann und am nachhaltigsten.
In einer beängstigenden Ökonomie, ist es für alle leitenden Menschen besonders wichtig, so zu kommunizieren, dass sie absolut transparent sind, denn Leute ziehen schlechte Neuigkeiten, keinen Neuigkeiten vor. Beispiel: Eine Studie hat gezeigt, dass Teilnehmer lieber stärkere elektrische Schocks jetzt wählen (innerhalb der eigenen Kontrolle) als später schwächere, zu einer unbekannten Zeit.
Es macht viel Sinn, eine Balance zwischen "bewusst" and "Kapitalismus“ herzustellen. Das bedeutet auch, das Beste für die Welt zu erreichen (Transformation) und nicht innerhalb der Welt (persönl. Erfolg). Wir sollten auch nicht jene Ebene außen vor lassen, die unterhalb der Erfolgsebene liegt. Ihre Gesundheit stützt die ganze Pyramide.
Deine Kultur ist Dein Markenzeichen. Alles beginnt damit, die richtige Kultur innerhalb einer Unternehmens, eines Projektes, einer Institution zu entwickeln.
Praktiziere Anerkennung, Dankbarkeit und Wertschätzung – besonders in der Rezessionszeit – dies kreiert eine echte Veränderung in der Kultur.
Was kreiert nun aber die loyalsten Kunden?
Sich auf die bisher unbewussten Bedürfnisse der Kundn zu fokussieren. Gib Ihnen das, wovon sie nicht einmal wissen, dass sie es brauchen.
Schau lieber nach dem weniger Greifbarem (InPut). Genau das Gegenteil davon, was MBA Programme uns beibringen. Markenimage, Kundenloyalität, Angestelltenglück – all das ist der INPUT, Zahlen sind der Output.
Es ist wichtig, die Hauptmotive derer zu visualisieren, die wir führen. Visualisiere ihr höheres Potential und mach es für sie erkennbar.
29.10.2010 Automatisches Reagieren und Inneren Achtsamkeit
Wer sich einmal genau beobachtet, stellt fest, wie es in der eigenen Wahrnehmung durch Bewertungen und Interpretationen dazu kommt, unpassend oder aggressiv zu reagieren. Es hat sich in der Art und Weise, wie wir reagieren, regelrecht ein Verhaltensmuster herausgebildet, das immer wieder automatisch anspringt. Manche Menschen reagieren z.B. grundsätzlich entnervt, wenn sie unter Stressbedingungen angesprochen werden. Kann man also dieses ungünstige Verhaltensmuster erkennen, kann man es überwinden?
Sich selbst wahrnehmen
Um sich und das Muster tatsächlich beobachten zu können, muss man in diesem Moment und jedem folgenden Moment ganz intensiv präsent sein. Wer diese Fähigkeit entwickelt, z.B. durch regelmäßige Meditation, die Fähigkeit also, das was geschieht einfach zu bezeugen, derjenige wird weniger von Reizreaktionen überflutet werden und dumm reagieren. Er kreiert also weniger Störendes in seinem Leben und kann damit leichter das leben, was er sich wirklich vorstellt.
Um dort hin zu kommen, zieht man die Aufmerksamkeit zurück vom Objekt und richtet sie auf die eigenen Gefühle und Gedanken, ohne diese zu bewerten.
Das tut nicht nur einem selber gut, sondern befreit auch andere Menschen von den eigenen unschönen Eigenschaften. Innere Achtsamkeit sorgt dafür, dass man Dinge, die man automatisch als negativ einstuft, auch wieder positiv sehen kann. Man sieht, dass sie mit den eigenen negativen Gedanken zu tun haben, dass da ein Zusammenhang besteht. Und man erkennt auch, dass die Realität nicht positiv oder negativ an sich ist, sondern unsere Interpretation sie so ausschauen lässt.
Selbstverantwortlichkeit
Wer seine Gedanken und Gefühle wahrnimmt und den Zusammenhang mit der äußeren Realität erkennt, wird selbstverantwortlich – ganz von selbst. Es ist die logische Konsequenz.
Zieht man sich in einer Situation, in der man sich selbst oder andere in Gedanken abwertet, auf die Achtsamkeit zurück, wird man durch dieses Bewusstwerden schließlich selbst entscheiden können, wie man reagiert. Will ich eigentlich ein negatives Urteil abgeben, das eine automatische, angelernte Antwort ist, die noch nicht mal wirklich meine eigene ist, oder möchte ich mich freundlicher verhalten?
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12.10.2010 Morphogenetische Resonanz und Mitschöpfer werden
Der menschliche Verstand ist nicht wirklich im Gehirn lokalisierbar, dort hat ihn noch kein Forscher gefunden, er ist aber doch irgendwie an es gebunden. Er scheint eher mit einer Art unlokalisierbaren kollektiven Datenbank vergleichbar.
Bis heute hat sich diese mentale Kondition vorrangig in Gedankenmustern von Dualität und Trennung bewegt.
Die Veränderung und Anpassung hin zu ganzheitlichem Denken, dass sich und die Anderen, oder sich und die Welt, als nicht getrennt wahrnimmt, ist zunehmend möglich geworden, manche sagen, durch die Veränderung im Erdmagnetismus, der großen Einfluss hat auf die physische, chemische und letztlich auch mentale Situation des menschlichen Gehirns hat.
Diese ‚Neuverdrahtung’ auf allen Ebenen war für viele von uns extrem intensiv und das Ergebnis dieser physischen Erneuerung heißt auch, das jene Sehnsüchte, die noch vor kurzem wie Utopia erschienen, von denen man vielleicht gerade mal zu träumen wagte, nun tiefer in die Materie eingehen und in der konkreten physischen Welt zu den Veränderungen führen, die mit dem Bewusstsein der Einheit allen Seins resonieren.
Ich will es mal so ausdrücken, es sieht mir so aus, als ginge es in dem Bemühen unser Inneres in die Welt hinein zu bringen und diese zu einem besseren Ort zu machen u.a. auch darum, die höhere männliche Energie von Struktur und Form mit der höheren weiblichen zu verbinden, die meiner Meinung nach die inspirierte, kreative Energie ist. (Ich bin mir bewusst, dass viele Traditionen, das anders beschreiben, aber es lohnt sich, dies einmal zu erwägen.)
Als Astrologin sehe ich die nächsten Wochen sehr kraftvoll auf uns zukommen, was den Prozess der bewussten Co-Kreation betrifft. Dieser göttliche Prozess bedeutet auch, die Vergangenheit sterben zu lassen, um als Ausdruck eines neuen Bewusstseins wiedergeboren zu werden.
Co-Kreation passiert im Geist, aber in einem anderen Geisteszustand, als dem, den wir normalerweise gewöhnt sind. Das Zweite- Rang Bewusstsein (“die integrale Ebene” oder die “5te Dimension”, wie Esoteriker es ausdrücken), das wir nun mehr und mehr physisch zu tragen bereit werden, im Sinne von „uns neu verkabeln“, wird einige Proben zu bestehen haben. Wie bei allem anderen auch, muss das Körper-Geist-System auf seine Funktionalität und Stabilität hin getestet werden, um überhaupt dem neuen Informationsfluten gewachsen zu sein und sich im Sinne des Kosmos weiter entwickeln zu können. Diejenigen die sich weiter ins Bewusstsein der Einheit vorwagen wollen, haben viele hilfreiche Methoden und Informationen bekommen, sich immer wieder neu mit den Prinzipien von Einheit zu verbinden und innerhalb der 'Tests' und Ereignisse erfolgreich navigieren zu können.
Die Tests lassen sich besonders gut annehmen, wenn wir sie als Aufruf zum Mitschöpfen sehen, dazu, alle unterentwickelten Anteile in uns Selbst anzugucken und die Hindernisse wegzuräumen, die Co-Kreation verhindern.
Morphogenetische Resonanz ist das Wort, das dafür benutzt wird, telepathische Verbindungen zu beschreiben, die im ‚Feld’
(das Feld der unendlichen Intelligenz, das alle Form hervorbringt) stattfinden. Unsere jüngeren (sicher nicht ausschließlich) Denk-Konstellationen ist dieses Feld zugänglich. In diesem Quantenfeld ist Potential die höchste Energieform. Es reagiert sehr schnell auf bestimmte Schwingungen (Gedankenformen und Emotionen) und das ohne an die Limitationen von Raum und Zeit gebunden zu sein.
Das bedeutet u.a., dass ähnliche Energien, z. B eine Gruppe Gleichgesinnter, kraftvolle Möglichkeiten erschaffen, mit dem Ziel, sie in der physischen Welt auszudrücken.
Innerhalb dieses Feldes können erstaunliche Möglichkeiten entstehen und auch Lösungen für Probleme, mit denen wir hier in der alten Geistesstruktur bisher nur kämpfen konnten. Diese Möglichkeiten sind es, von denen ich glaube, dass wir damit eine neue Welt kreieren können.